Die verwirrte Schnecke

(Davul, Djembe)

Wie bist du zur Musik gekommen?

Schon solange ich denken kann habe ich bei jeder Gelegenheit mit irgendwas irgendwo drauf rumgetrommelt, meistens mit den Fingern auf dem Tisch - sehr zum Leidwesen meiner Eltern! Mit etwa 8 Jahren schickten mich meine Eltern zum Keyboardunterricht, da dieser an der Grundschule angeboten wurde, in die ich ging. Lange nahm ich jedoch nicht daran Teil. Gerne hätte ich damals angefangen Schlagzeug zu lernen, was aber aus finanziellen Gründen nicht möglich war. Richtig Spaß am Musik machen entwickelte ich erst, als ich 16 Jahre alt war: Aus einer spontanen Laune heraus bestellte ich bei Ebay eine Gitarre für 20€, und obwohl ich schnell lernen musste, dass ordentliche Instrumente auch eine ordentliche Stange Geld kosten, verging seitdem keine Woche, in der ich nicht wenigstens ein bisschen Musik gemacht habe. Der erste Djembenkurs folgte dann zwei Jahre später, und spätestens seitdem sind meine Trommeln meine ständigen Begleiter.

Welches Instrument spielst du?

Meine Hauptinstrumente sind Davul und Djembe. Ich kann auch etwas mit Gitarre und Dudelsack umgehen, aber bei weitem nicht so genial wie die andren beiden.

Was begeistert dich an deinem Instrument?

Wie es sich anfühlt sich in einen Rausch zu Trommeln kann man nur jemandem erklären der es schon erlebt hat. Irgendwann hört man bloß noch den Rythmus und hat eigentlich mehr das Gefühl zu tanzen als zu trommeln... man bewegt sich einfach mit dem Beat, den man grade selbst erzeugt. In solchen Momenten bin ich eins mit der Musik!

Warum nennt man dich die verwirrte Schnecke?

Weil ich mangels Trommeltasche meine Davul mal in einem Bettdeckenbezug auf dem Rücken getragen habe... und da sah die Trommel aus wie ein Schneckenhaus und ich eben wie eine Schnecke.

Was fühlst du, wenn du auf der Bühne stehst?

Kommt im wesentlichen darauf an wie heiß das Wochenende ist und wie sehr die Gewandungen meiner Bandkollegen infolgedessen duften, aber meistens fühl ich mich großartig und versuche so viel Spaß wie möglich zu haben - klingt zwar ein bisschen egoistisch, aber die Erfahrung zeigt: Je mehr Spaß die Band hat, desto mehr Spaß hat auch das Publikum!

Wie würdest du dich mit einem Wort beschreiben?

Klein. Viel zu klein.