Der teuflische Hühnchen

(Didgeridoo, Gackern)

Wie bist du zur Musik gekommen?

Als Kind hatte ich nicht viel mit Musik zu tun. Meine Eltern unternahmen zwar mehrere Versuche mich dazu zu bringen, doch wie die meisten Kinder hatte ich andere Sachen im Kopf. Als ich dann als Jugendlicher aber häufiger mal dabei war wie ein paar Freunde von mir nachts am Rhein gejammt haben, wollte ich unbedingt auch mitmachen. So begann meine Liebe zur selbstgemachten Musik und Musikinstrumenten.

Was begeistert dich an deinem Instrument?

Das Didgeridoo hat mich begeistert, seitdem ich das erste mal einen Ton herausbekommen habe. Das muss ungefähr 2005 gewesen sein. Ab diesem Zeitpunkt hat es mich nicht mehr losgelassen. Es besticht einfach durch seine einmalige, intuitive Spielweise, bei der fast der ganze Körper zum Einsatz kommt. Man kann es zu Anfang recht spielerisch für sich entdecken und erzielt schnell einige Erfolge. Wenn man es allerdings professionell betreiben will, so ist es ein überaus anspruchsvolles Instrument mit erheblichem Potential. Auch wenn es in unserem Kulturkreis häufig erst einmal belächelt wird.

Warum nennt man dich das teuflische Hühnchen?

Diese unsägliche Geschichte begann, als ich einmal, ich betone nur einmal nicht in die Bandprobe kam und an diesem Tag zufällig das Lied El Pollo Diablo geschrieben wurde. Natürlich bekam ich daraufhin keine Rolle in dem Stück zugeteilt. Außerdem war es anscheinend auch schon „voll genug“. Als wir dann zum ersten Mal mit diesem Lied aufgetreten sind, sollte ich einfach vor der Bühne herumtanzen. Ich tat wie mir geheißen und fing dazu an zu gackern (ich erinnere noch einmal an den Namen des Liedes). Und so wurde das teuflische Hühnchen geboren.